26. August 2026 · Viktoriia Maliukova
Russische Maniküre: Was ist das eigentlich?

Bei der klassischen Maniküre wird die Nagelhaut eingeweicht und mit Zange und Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Die russische Maniküre arbeitet trocken und mit einer Fräse: Die Nagelhaut wird angehoben und die feine Hautschicht auf der Nagelplatte präzise entfernt.
Das Ergebnis ist ein sehr sauberer Rand. Der Lack lässt sich näher an die Nagelhaut setzen, wodurch die Maniküre länger frisch aussieht — auch dann noch, wenn der Nagel schon ein Stück herausgewachsen ist.
Die Behandlung dauert länger als eine klassische Maniküre, weil jeder Nagel einzeln und langsam bearbeitet wird. Genau dafür nehme ich mir die Zeit. Hektik ist bei einer Fräse an der Nagelhaut die schlechteste Idee überhaupt.
Wehtun soll das nicht. Wenn eine Stelle unangenehm ist, sag es sofort, dann wechsle ich den Aufsatz oder den Winkel. Bei entzündeter oder verletzter Nagelhaut warte ich lieber, bis alles abgeheilt ist.
Für wen lohnt es sich? Für alle, die einen besonders sauberen Übergang möchten, die zu schnell nachwachsender Nagelhaut neigen, oder die Gellack tragen und möglichst lange etwas davon haben wollen.
Kombinierbar ist die russische Maniküre mit Gellack, mit Verstärkung und mit einer Verlängerung. Was in deinem Fall sinnvoll ist, schauen wir uns am Anfang des Termins gemeinsam an.